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4 Tipps für eine natürliche Allergieprophylaxe

Wie du deine Allergie wegriechen kannst


 

Wenn die Blumen wieder blühen und der Frühling in seiner vollen Schönheit loslegt, kann es für Allergiker leider nicht mehr so angenehm sein. 

 

 

Ich möchte dir hier einen kleinen Einblick über die Allergie-Prophylaxe geben und wie du deinen Körper natürlich unterstützen kannst.

 

Allergie ist im Allgemeinen eine Überreaktion unseres Immunsystems. Unser Körper reagiert auf bestimmte Faktoren abwehrend. Diese können unter anderem Pollen, Tierhaare, Nahrungsmittel oder auch Medikamente sein. Diese Reaktion kann sich mit juckenden Hautausschlägen einhergehend mit Rötung und Schwellung; rinnender Nase und tränenden Augen; Koliken und Verdauungsstörungen bis hin zu Atemnot bemerkbar machen.

 

Ätherische Öle können bei der Stabilisierung des Immunsystems unterstützend mitwirken und schon vor dem Kontakt mit Allergenen, also in prophylaktischer Form, angewendet werden.

Zedernöl, Manukaöl und Melissenöl haben eine antihistaminische Wirkung, stärken das Immunsystem und wirken entzündungshemmend.

 

Die Anwendung dieser ätherischen Öle kann über Inhalation, Raumbeduftung, Nasenöl oder Nasenbalsam erfolgen.

1. Inhalation

Die einfachste Variante ist die Trockeninhalation. Dafür kannst du ganz einfach 1-2 Tropfen eines oder mehrerer Öle auf ein herkömmliches Taschentuch träufeln und immer wieder daran riechen. Für Unterwegs unauffällig und einfach perfekt.

 

Für zu Hause kannst du 1-2 Tropfen des Zedern- oder Manukaöles mit 1 TL Salz in warmes, nicht kochendes Wasser geben und inhalieren. (Für Asthmatiker nicht geeignet!)

2. Raumbeduftung

Über eine Duftlampe oder Aroma-Vernebler kannst du die ätherischen Öle in verschiedenen Mischungen auch zu Hause über die Nase aufnehmen.

 

Du kannst die Öle, Zedern-, Manuka- und Melissenöl, beliebig mischen.

Meine liebste Mischung ist:

2 Tropfen Manuka

1 Tropfen Melissenöl

1 Tropfen Zedernöl

3. Nasenöl

Für das Nasenöl brauchst du:

  • 30 ml Johanniskrautöl
  • 3 Tropfen Manukaöl
  • 2 Tropfen Zedernöl

 

Dieses Nasenöl schützt und pflegt die Nasenschleimhaut, wirkt abschwellend und verhindert das Anhaften von Pollen an der Nasenschleimhaut. Mehrmals täglich mit einem Wattestäbchen auf die Nasenschleimhaut auftragen.

 

Du kannst die Tropfenanzahl der ätherischen Öle natürlich variieren. Da ich eine sehr empfindliche Nase habe reichen bei mir schon wenige Tropfen aus. Experimentiere einfach selbst und du wirst die perfekte Mischung für dich entdecken.

4. Nasenbalsam

Für die Herstellung des Nasenbalsams benötigst du:

  • 10 g Sheabutter
  • 10 ml Johanniskrautöl
  • 6 Tropfen Zedernöl
  • 4 Tropfen Manukaöl
  • 2 Tropfen Zitronenöl

 

Die Sheabutter schonend schmelzen, Johanniskrautöl und ätherischen Öle beimengen, gut vermischen und in einem gut verschließbaren Gefäß aushärten lassen.

 

Diesen Nasenbalsam kannst du auf die Nasenflügel, unter der Nase sowie am Naseneingang verreiben.

 

Im Allgemeinen solltest du diese ätherischen Öle prophylaktisch, optimalerweise 6- 8 Wochen vor der jeweiligen Allergiesaison, anwenden. Im Akutfall solltest du vermehrt auf das Nasenöl und den Nasenbalsam zurückgreifen um deinem Körper lokale Linderung zu verschaffen.

 

Die Anwendung von ätherischen Ölen ist eine alternative Methode und stellt keine ärztliche Behandlung dar! Auf jeden Fall solltest du bei langanhaltenden, sowie starken und zunehmenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen!


Ich wünsche dir einen super Start in den Frühling. =) 

Vielleicht kennst du auch andere Ideen, um der Allergie den Kampf anzusagen. Ich freue mich auf deine Nachricht! 

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