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5 Tipps gegen Übelkeit in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft ist wirklich einer der schönsten "Zustände", die eine Frau haben kann. Doch auch wenn es noch so schön ist, dass ein kleiner Mensch in einem heranwächst, kann es leider ab und zu zu kleinen (oder größeren) Beschwerden kommen.

 

Eines der häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft ist Übelkeit und Erbrechen. Davon sind leider nur sehr wenige Frauen ausgenommen, die von dieser Phase in der Schwangerschaft verschont werden.

 

Der große Nachteil während der Schwangerschaft ist, dass man keine Medikamente oder Ähnliches einnehmen soll.

 

 

Daher ist die Naturheilkunde ein wahrer Freund während der Schwangerschaft.


1. Ingwer

Egal wo du Tipps gegen Übelkeit suchst, du wirst meistens Ingwer als ersten Punkt finden. 

Im Internet findet man verschiedene Meinungen darüber, ob Ingwer in der Schwangerschaft gut ist. Bei normaler Anwendung ohne übermäßigen Konsum sollte dahingehend nichts dagegen sprechen. Falls du dir unsicher bist, halte Rücksprache mit deinem Frauenarzt.

 

Gegen Schwangerschaftsübelkeit soll Ingwertee gut helfen. Einfach ein paar Scheiben Ingwer in heißes Wasser geben und den Tee genießen.

 

Ich kann dir leider keine persönlichen Erfahrungen mitteilen, da ich Ingwer absolut nicht mag. Leider löst diese Wurzel genau das bei mir aus, was es angeblich bekämpfen soll: Übelkeit.

 

 

Für alle die auch keinen Ingwer mögen:

 

Ingwer ade - Mandarinenöl olé

2. Mandarinenöl

Wie oben schon erwähnt ist das Mandarinenöl mein Ingwer! =)

 

Das ätherische Öl der Mandarine (alternativ auch Orangenöl) ist erfrischend und war während meiner Übelkeitsphase immer und überall mit dabei. Das kleine Fläschchen passt in jede Handtasche, man kann es unauffällig anwenden und mir hat es wahnsinnig geholfen.

 

  • direkt am Fläschchen schnuppern
  • 1-2 Tropfen auf den Handrücken oder Handgelenksinnenseite- so kannst du in jeder Situation ganz unauffällig daran riechen

In Kombination mit Übelkeit ist oft auch ein empfindlicher Geruchssinn. Mit dem Mandarinenöl kannst du die Übelkeit und auch deine empfindliche Nase etwas beruhigen.

3. Pfefferminze

Die Pfefferminze ist ja ein Allround-Talent was Übelkeit und Erbrechen betrifft. Wenn du mehr über die Pflanze "Pfefferminze" wissen möchtest, kannst du hier weiterlesen.

 

Ob eine Tasse Pfefferminztee oder 1-2 Tropfen von einem hochwertigen Pfefferminzöl- diese Pflanze hilft dir sehr gut gegen Übelkeit.

 

Im Allgemeinen solltest du Pfefferminzöl sowie -tee in geringen Mengen einnehmen. 1 Tasse Tee bei akuter Übelkeit oder 1-2 Tropfen auf den Handrücken kannst du anwenden.

Ich persönlich habe nur an dem Fläschchen des ätherischen Öles geschnuppert, da mir der starke Geruch mit der Zeit unangenehm wurde.

 

Hör´ auf deinen Körper

 

Wenn dir einen Duft oder ein spezielles ätherisches Öl derzeit nicht zusagt, dann lass es lieber bleiben. Dein Körper sagt dir was ihm gut tut.

 


Egal ob Übelkeit oder Erbrechen- du solltest auf jeden Fall mit deinem Frauenarzt darüber reden.

Vor allem bei starkem Erbrechen ist eine ärztliche Abklärung notwendig.


4. Globuli

Homöopathische Präparate kann man problemlos während der Schwangerschaft einnehmen. Wichtig hierbei ist, dass man auch die richtigen Globuli verwendet.

 

In der homöopathischen Lehre gibt es für 1 Symptom viele verschiedene Präparate. Die genaue Beschreibung der Beschwerden, die persönlichen Charakterzüge als auch Gewohnheiten spielen eine wichtige Rolle für die Wahl des richtigen Präparates.

 

Wenn man allgemein im Internet liest ist als erstes homöopathisches Mittel gegen Übelkeit "Nux Vomica".  

 

Lass dich für die richtigen Globuli in deiner Apotheke beraten.

 

In meinem Fall war "Sepia officinalis" die richtige Wahl. Ich habe nie erbrochen, mir war nur wahnsinnig schlecht, egal zu welcher Uhrzeit und es wurde durch verschiedene Gerüche verstärkt.

 

Die kleinen Kügelchen kannst du in akuten Situationen als auch vorbeugend regelmäßig einnehmen. Du musst nur für dich die richtigen Globuli finden, daran glauben ;) und dann hast du die Übelkeit besser im Griff.

5. Essen

Ja, essen hilft im Großen und Ganzen gegen die Übelkeit. Am besten fängst du damit schon vor dem Aufstehen an. Richte dir neben deinem Bett kleine Snacks (z.B. Knäckebrot, Cracker) und bevor du aufstehst, isst du ein paar Bissen.

 

Ich hatte nach ca. 3 Tagen den Dreh heraußen, dass ich alle 2 Stunden eine Kleinigkeit essen musste. Wichtig hierbei ist, dass du dir (relativ) gesunde Snacks aussuchst. Ich weiß, ab und zu muss auch mal was Leckeres dabei sein =).

 

Auch hier mein Tipp: Hör auf deinen Körper. Wenn du Hunger hast, iss etwas. Schau vor allem, dass du  genügend Flüssigkeit zu dir nimmst.



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